Geschichtsfaden

Die heutige Villa steht auf den Ruinen des gleichnamigen mittelalterlichen Schlosses, welches zu Verteidigungszwecken während des langen, blutigen Krieges zwischen der Florentiner Republik und der Republik Siena errichtet wurde. Nach Kriegsende im 16. Jahrhundert wurde die einstige Festung in ein elegantes Herrenhaus umgewandelt, wobei die hohen Mauern, der Zugang sowie unterirdische Geheimgänge noch heute an das ursprüngliche Erscheinungsbild erinnern.

  • 1397 – 1402

    Erste Erwähnungen

    In Dokumenten vom Ende des 14. Jahrhunderts wird die Aiola als Festung, Schloss oder Palast von Layola, Ajola oder Ajole im Zusammenhang mit der Lieferung von Schießpulver und Waffen erwähnt.

  • 15. Jahrhundert

    Adelsfamilie Bellanti

    Bei Ende des fünfzehnten Jahrhunderts, vermutlich auch schon früher, gehört das Schloss der Adelsfamilie Bellanti.

  • 1554

    Widerstand

    Harter Widerstand von Seiten der kleinen Garnison und der Dorfbewohner im Krieg von Siena gegen die Florentiner Miliz, der mit der Kapitulation der Aiola endet. Während der Schlacht stirbt Giovanni Battista Belluzzi, “San Marino” genannt, ein bekannter Militäringenieur und Baumeister zahlreicher Medici-Festungen. Der Marquis von Marignano lässt den Hauptmann der Festung und einige Soldaten nach der Kapitulation erhängen.

  • 17. Jahrhundert

    Sommerresidenz, landwirtschaftlicher Betrieb

    Bau eines Herrenhauses als Sommerresidenz auf den Ruinen des Schlosses.

  • 1692

    Steuerdokumente

    Erste Erwähnung des landwirtschaftlichen Gutes Podere dell’Aiola in den Steuerbüchern der Collette-Offiziere.

  • 18. Jahrhundert

    Zeichnung von Ettore Romagnoli

    Ende des 18. Jahrhunderts schrieb Ettore Romagnoli ein Buch über Siena und seine Umgebung. Es gibt eine Abbildung der Aiola.

  • 1911-1916

    Erdbeben und Wiederaufbau

    Ein Erdbeben bringt einen großen Teil der Villa zum Einsturz: es bleiben eins von drei Stockwerken und 10 der 39 zuvor bestehenden Räume erhalten. Ein neuer Eigentümer, Devoto Cavaliere Erasmo fu Antonio, lässt 1913-1916 zwei Stockwerke und 16 Zimmer wieder errichten.

  • 1937

    Senator Giovanni Malagodi

    Am 7. September 1937 wird die Aiola offiziell Eigentum des Senators Giovanni Malagodi. In den 60er Jahren fängt er an, den Chianti Classico mit eigenem Etikett in Flaschen abzufüllen, und gibt damit eine jahrhundertealte Tradition weiter.

  • 2012

    Neuer Eigentümer

    2012 geht das Eigentum an eine Gruppe russischer Unternehmer über, die sofort ein wichtiges Programm zur Neupflanzung einiger Weinberge und zur Renovierung der Kellerei einleiten.

 

 


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